Nordkomplott testet: Amazon Instant Video

Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Sponsored Post. Es wurde ein Produkttest beauftragt, keine bestimmte Meinung.

Amazon, zuerst Buch- und mittlerweile Universalhändler weitet nach dem Kauf von Lovefilm sein Angebot aus und bringt mit Amazon Instant Video sein eigenes Streaming-Angebot auf den Markt. Per Browser oder über mobile Geräte können über 12.000 Filme und Serien-Episoden angeschaut werden, darunter Blockbuster wie „Star Trek – Into Darkness“ oder TV-Hits wie „Big Bang Theory“ oder „Breaking Bad“.

Die harten Fakten

Die Benutzer haben die Wahl zwischen mehreren Paketen, um das Streaming-Angebot zu nutzen.

Prime Instant Video bietet eine monatlich kündbare Mitgliedschaft an, bei der für 7,99 € unbegrenzt Filme und Serien gestreamt werden können.thumb_1348__original

Über die Kombination von Amazon Prime und Prime Instant Video können für 49 € im Jahr unbegrenzt die Online Videothek genutzt werden, Bestellungen bei Amazon werden gratis am Folgetag geliefert, und monatlich kann ein Kindle-Buch aus der Kindle-Leihbücherei ausgeliehen werden.

Zuletzt steht der Video on Demand-Service von Amazon Instant Video zur Verfügung, bei dem über 25.000 Filme und Serien-Episoden, darunter die neuesten Kinohits und Serien wie House of Cards und Game of Thrones, im Einzelabruf geliehen oder gekauft werden können.

Wem nicht der Sinn danach steht, den Amazon Video Service auf dem PC zu streamen, kann ebenfalls bestimmte Smart-TVs, internetfähige Blu-ray-Player, Tablets, Spielekonsolen wie Playstation 3, PS3, Playstation 4, PS4, Wii, Xbox 360, Xbox One oder Geräte wie Kindle Fire HD oder Kindle Fire HDX nutzen.

Der Test

Nun wollte Amazon gern sein neues Angebot testen lassen und bot einen 30-tägigen, kostenlosen Test an. Unter diesem Link könnt Ihr das Angebot ebenfalls testen und, wenn Ihr nach Ablauf nicht verlängern wollt, einfach vorher hier kündigen.

Als großer Serien- und Streamingfan wollte ich mir die Gelegenheit natürlich auch nicht entgehen lassen. Ich meldete mich also unter dem Link für den Test an und sah mich in der Online-Bibliothek um. Die Filme sprachen mich nicht so sehr an – Star Trek, MIB 3, ansonsten nicht mehr brandneues Zeug. Also auf zu den Serien. Hier fand sich zwar nichts, was mich umgehauen hat, aber einige Sachen, die ich mir gern ansehen wollte – z.B.sieben Staffeln Dr. Who oder das eine oder andere Period Drama.  Zudem auch meine klassischen Lieblinge Sherlock, True Blood, Sons of Anarchy. Hier fand ich auch sehr hilfreich, dass man die Werke nach Ursprung auswählen konnte, so z.B. alle Werke der BBC. Sehr praktisch und für mich als BBC-Fan sehr wertvoll.

Ein Wermutstropfen war jedoch, dass ich für Amazon Instant Video nicht meinen Blu-ray-Player nutzen kann, da nur Player von Samsung und Sony unterstützt werden – unser Player ist jedoch von Phillips. Die Einschränkung auf nur zwei Marken fand ich schade. Da wir kein Smart-TV haben, bliebe also nur die Wii oder der eher komplizierte Anschluss des Laptops an den Fernseher.

„Kostenlos“ ist relativ

Doch am Tag nach meinem ersten Ausflug kam dann die unschöne Überraschung. Amazon hatte 49€ von meinem Konto abgebucht – den Jahresbetrag für Amazon Prime mit Instant Video, trotz des kostenlosen Tests. Ich schrieb an Amazon und bekam die Antwort, ich wäre für den kostenlosen Test nicht infrage gekommen, vermutlich, da ich Amazon Prime schon einmal getestet hatte. Allerdings hätte ich mir bei meiner Anmeldung dazu einen Hinweis gewünscht. Da es den nicht gab, war ich beim Blick auf mein Konto doch unerfreut.

Hallimash hat sich dankenswerterweise eingeschaltet, doch bislang habe ich mein Geld noch nicht zurück. Die Angelegenheit hinterlässt bei diesem Test doch einen sehr unschönen Beigeschmack, denn so toll, dass ich ungefragt dafür Geld bezahle, ist kein Streaming-Angebot der Welt. Ich denke nicht, dass ich unter diesen Umständen den Dienst weiter nutzen werde.

UPDATE: Nach längerem Hin und Her habe ich den Großteil meines Geldes zurückbekommen, weil ich „den Dienst ja noch nicht viel genutzt“ hätte. Mit dem Hinweis, dass es um die Hallimash-Kampagne ging, schien der Support-Mitarbeiter überhaupt nichts anfangen zu können.


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4 Kommentare

  1. André Gottwald

    Tschulligung. Geht nicht gegen dich. Hab mir aber gerade das Ex-Lovefilm-Angebot angesehen. „Vikings“ ist gelöscht, vermutlich weil der Titten-Sender Pro7 das demnächst werbeverseucht zeigen will. Hey, Amazon! Ich soll Geld dafür bezahlen, daß ihr mich verarscht? No, no. (Entschuldigung nochmals, Stefanie.)

  2. Überhaupt kein Problem, André. Ich arbeite ja nicht für die oder bin sonstwie assoziiert, erst recht nicht, solange ich mein Geld nicht zurückbekomme…;)

    „Vikings“ habe ich auch gesehen, hat mir gut gefallen (wenngleich historisch nicht zutreffend, aber unterhaltsam).

  3. Pingback:Aus Lovefilm wird Amazon

  4. André Gottwald

    Aktueller Nachtrag: Ich bin derzeit bei Watchever gelandet. Killerargument war, daß ich es sowohl auf dem Tablet als auch auf Apple-TV sehen kann. Amazon zieht da jetzt mit Fire-TV nach, aber ich stelle mir nicht noch ein Gerät hin. Und „Vikings“ habe ich immer noch nicht. Es ist wirklich blöd, wenn man legal gucken will.

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