Wie gewonnen, so zerronnen: Die Geschichte von Schottlands Unabhängigkeit

Wie gewonnen, so zerronnen: Die Geschichte von Schottlands Unabhängigkeit

In der Heimat des Kilts wurde 2014 über Schottlands Unabhängigkeit von England abgestimmt. Nachdem London das Referendum zuerst mit Mißachtung strafte, gingen die Alarmsirenen an, als Studien in der Tat ergaben, ein „Aye“ für die schottische Unabhängigkeit sei gar nicht so unwahrscheinlich. Es wurde viel über Währung, Wirtschaft und Nordseeöl diskutiert, ob sich die Schotten nun vom englischen Joch befreien oder weiterhin „proud to be British“ sein sollten. Doch letztlich war die schottische Unabhängigkeit 2014 kein Massenfavorit: Erstaunlich deutlich sprach sich das schottische Volk gegen die Loslösung von England aus. Doch nun, angesichts des nahenden Brexit, mag das anders aussehen und Schottland ein weiteres Mal nach seiner Unabhängigkeit greifen.

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Der kuriose Weg der britischen Thronfolge: Von den Tudors zu den Stuarts

Der kuriose Weg der britischen Thronfolge: Von den Tudors zu den Stuarts

Die britische Thronfolge hat seit dem 16. Jahrhundert eine Menge ungewöhnlicher Wendungen genommen. Man stellt sich Thronfolge oft so leicht vor: Ein König herrscht, und sein ältester Sohn folgt ihm nach. Aber was, wenn es keinen Sohn gibt? Wenn der Thronfolger die falsche Religion hat? Die falsche Frau heiratet und der falschen Politik folgte? Oder es gar eine Weile lang gar keinen König gab?

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Die Ära Stuart oder: Wie der Antikatholizismus zur englischen Staatsideologie wurde

Die Ära Stuart oder: Wie der Antikatholizismus zur englischen Staatsideologie wurde (Gastartikel)

Die Herrschaft der Tudors war in der Geschichte Englands eine allesverändernde, gleichzeitig aber doch relativ kurze Periode. Nach der – um es gelinde auszudrücken – eher schwierigen Herrschaft Heinrichs VIII. erlebte das Land gegen Ende des 16. Jahrhunderts eine wahre Blütezeit unter den Tudors. Diese goldene Ära ist untrennbar mit Königin Elisabeth I. verbunden. In ihre Zeit fiel die beginnende koloniale Expansion Englands; unter ihr besiegte England die spanische Armada; das Land mutierte vom unbedeutenden Inselstaat zur aufkommenden Großmacht Europas. Aber trotz all dem kam es für Elisabeth letztlich, wie es kommen musste. Sie starb im Jahr 1603 ohne Nachkommen zu hinterlassen. Elisabeth hatte sich nämlich Zeit ihres Lebens geweigert, zu heiraten. Das Haus der Tudors war am englischen Thron somit Geschichte.

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